GFK-Formteile


Ein weiterer Bereich ist die Produktion von GFK-Teilen im Handauflegeverfahren.
Von Stromschienenabdeckungen und Trennschaltergehäusen (Abbildung) über Trägerkörbe für Kräne bis zu Abfallbehältern sind nahezu keine Grenzen gesetzt.

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1. Schritt
Im ersten Schritt wird zunächst nach Kundenangaben bzw. Zeichnungen ein Modell (überwiegend aus Holz) gefertigt, dass den genauen Außenmaßen und der Oberfläche der zu fertigenden Teile entspricht.

Abb.: Modell des Unterteiles eines Trägerkorbes

2. Schritt
Aus diesem Modell wird dann eine Form aus GFK laminiert, die einem Negativ der zu fertigenden Teile entspricht. Aus dem „Urmodell“ (Schritt 1) können jederzeit, je nach Abnutzung der Negativform, weitere erstellt werden.

Abb.: Negativform des Handlaufes für den Trägerkorb

3. Schritt
In die Negativform (zunächst mit einem Trennmittel versehen) wird dann das zu fertigende Teil in mehreren Schichten (Hart/Glasfasergewebe) im Handauflegeverfahren laminiert. Durch Zusätze in der ersten Harzschicht (die „Feinschicht“ entspricht später der Oberfläche des Teiles) kann jede gewünschte Farbe erreicht werden.

Abb.: der untere Teil des Korbes wird direkt auf das ALU-Untergestell laminiert

4. Schritt
Abschließend werden Unter- und Oberteil durch Laminieren verbunden

Abb.: Korb mit Handlauf

5. Schritt
Nachdem Befestigungsbohrungen sowie die Einstiegsöffnung eingearbeitet sind, kann der Trägerkorb an den Kunden geliefert werden.

Abb.: fertiger Trägerkorb

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